Bevor wir uns heute wieder auf den Weg machen, besuchen wir noch den Bauernmarkt von Leonidio. Dann geht die Fahrt nach Epidauros. Bekannt ist der Ort seit der Antike - hier wirkte der Arzt
Asklepios, der schon vor über 2000 Jahren einen ganzheitlichen Ansatz der ärztlichen Heilkunst vertrat. Wir stehen wieder auf dem Camping Bekas, direkt am Meer. Leider nicht wie sonst in der
ersten Reihe, sondern nur in der zweiten. Wir haben trotzdem einen ungehinderten Blick auf’s Meer. Die Fahrt hierher verläuft ohne Besonderheiten, es ist eine der traumhaften Routen entlang der
Küste. Bei Nafplion biegen wir ab nach Tiryns, eine Stadt aus der Mykenischen Zeit, deren Grundriss und Außenmauern über die Jahrtausend erhalten geblieben sind. Das Ausgrabungsgelände ist
menschenleer, es ist heiß heute und der Mann an der Kasse hat kein Wechselgeld, wir müssen mit Karte zahlen. Dafür können wir einen Blick in die frühe griechische Besiedlung werfen, nicht umsonst
trägt Tiryns den Titel Weltkulturerbe. Die Mauern der Stadt waren aus riesigen Steinquadern gefügt, lange gab es die Vorstellung, dass nur Riesen (Zyklopen) dieses Werk verrichten konnten. Heute
wissen wir es besser: Vor uns liegt ein Stück Mennschheitsgeschichte.
Bis zu unserem Campingplatz ist es jetzt nur noch ein Katzensprung.









Heute Morgen, kurz nach sechs Uhr: Hinter dem kleinen Gebirge auf der gegenüberliegenden Insel geht die Sonne auf und taucht die Umgebung und das Meer in ein wunderschönes Orange. Außer dem
Gesang der Vögel herrscht noch völlige Stille. Zeit zum Joggen…
Nach dem Frühstück fahren wir zu einem Supermarkt in der Nähe, der auf einer Bergkuppe liegt. Von hier aus haben wir einen schönen Rundumblick über das Meer.
Am Abend machen wir noch einen langen Strandspaziergang - auch von hier haben wir einen schönen Blick auf die Bucht, diesmal aus einer anderen Perspektive.



Mit dem Roller fahren wir nach Epidauros, um Fisch einzukaufen. Die nette Verkäuferin erkennt uns noch vom letzten Jahr wieder und freut sich, wieder gute Kunden zu haben. Wir erstehen einen
etwas zu großen Seebarsch und eine kleinere Orate dazu. Jetzt machen wir noch eine kleine Rundfahrt um den Ort. Im Außenbereich der Bucht befindet sich ein kleiner Platz, der sowohl von Anglern
als auch von badefreudigen Einheimischen gern genutzt wird. Ruhebänke unter Baumschatten komplettieren diesen geruhsamen Ort. Anschließend geht die Fahrt zur Orthodoxen Kirche, die erhöht am Ufer
der Bucht über die Gläubigen wacht. Auch von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick.
Mittlerweile ist es heiß geworden, wir nutzen unseren Stellplatz am Meer für ausgiebiges Badevergnügen.
Ruhepunkt am Ende der Bucht.
Blick von oben auf den Hafen.
Orthodoxe Kirche